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Geld für alle! Ein Dorf tut nichts & Bedingungslos glücklich
EIN DORF TUT NICHTS
Regie: Elisabeth Schimana, Markus Seidl, A 2001, 23 min, Dialekt/d.
Im Juni 2000 stellten sich die Komponistin und Ethnologin Elisabeth Schimana und der Medienkünstler Markus Seidl folgende Aufgabe: «Gesucht wird ein Dorf in Oberösterreich mit bäuerlichen Strukturen, dessen Bewohner bereit sind, mit uns folgende Fragestellungen zu diskutieren: Was bedeutet für die Dorfbewohner Gemütlichkeit? Ist es gemütlich, nichts zu tun? Was heisst nichts tun? Wer darf was tun, um nichts zu tun?» Der Film begleitete ein oberösterreichische Dorf während einer Woche Nichtstun. Erlaubt waren lediglich vier Dinge: Essen und was darauf folgt, trinken und was darauf folgt, lesen und schlafen.
BEDINGUNGSLOS GLÜCKLICH
Regie: Sabine Jainski, Ilona Kalmbach, D 2011, 44 min, D.
Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle BürgerInnen eines Staates treibt immer mehr Menschen um. In Deutschland und der Schweiz ist die Bewegung in den letzten Jahren stark gewachsen – das Engagement geht quer durch alle Parteien und Schichten. Verschiedene renommierte Institutionen haben bereits Modellrechnungen vorgelegt, die zeigen sollen, dass Grundeinkommen auch finanzierbar ist. Erste Modellversuche im Ausland wurden gestartet. Die Dokumentation beleuchtet die aktuelle Diskussion mit prominenten Befürworter und Gegnern und zeigt, wie aus einer utopischen Idee ein sehr reales, neues Lebensgefühl heranwächst.
Nach der Vorstellung diskutieren die Regisseurin Sabine Jainski, Christian Müller (Agentur Grundeinkommen) und Lukas Rühli (Avenir Suisse). Moderation: Patricia Holder.
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